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e parkplatz1. Der E-Parkplatz

Die Standortfrage steht an erster Stelle. Das ist das Um und Auf. Per Definition ist ein E-Parkplatz ein Parkplatz mit Stromversorgung, um das E-Auto aufzuladen. Wie viele E-Parkplätze mit Lademöglichkeit bereitgestellt werden sollen, damit Gäste gleichzeitig laden können, ist im Einzelfall zu klären.

Die Parkplätze können natürlich auch wie herkömmliche Parkplätze genutzt werden. Bereits vorhandene Anschlüsse -etwa ein Starkstromanschluss in der Garage -fließen in die Entscheidung für den Standort ein. Grundsätzlich gilt: Lieber mehr "Zapfsäulen" samt Parkplätzen vorsehen, weil der Bedarf zunimmt und vollgeparkte oder besetzte Ladestationen zu Albträumen bei den E-Mobilisten führen.

2. Die Stromversorgung

Typisch für Gastronomiebetriebe ist der relativ hohe Stromverbrauch durch die Küche und ein Stromnetz, das dafür ausgelegt ist. Diese Ausgangssituation ist für die Installation einer Ladestation vorteilhaft, dadurch ist ein Anschluss meistens leicht herstellbar. Grundsätzlich eignen sich 230-Volt Schukosteckdosen für das Aufladen der E-Autos. Sie müssen allerdings richtig abgesichert werden, bitte den Elektriker fragen! Noch besser klappt der Tankvorgang mit den "roten" Kraftstrom-Buchsen. Hier ziehen die Autos schneller Strom, das reicht nach ein bis zwei Stunden schon für ein, zwei Dutzend frische Kilometer. Am besten ist die Installation einer Wallbox - die kann dann mehr oder weniger intelligent ausgestaltet sein (und zum Beispiel die Verbräuche per Karte starten o.Ä.). In jedem Fall sind die Elektriker die Wissenden. Elektro-Innung und Fachverband Gastronomie kooperieren in vielen Bundesländern miteinander, um möglichst viele Gastronomiebetriebe mit Ladestationen auszustatten. Die aktuelle gemeinsame Initiative bietet allen interessierten Gastronomen eine kostenlose Beratung und Messung, um die Ist-Situation und das Lastprofil zu erfassen.

3. Den richtigen Elektriker suchen

Auf www.e-marke.at sind Elektrotechnikbetriebe aufgelistet, die sich nachweislich freiwillig aus- und weiterbilden. Die Einteilung der Betriebe in Bereich wie E-Mobilität oder Photovoltaik erleichtert die Orientierung. Der Kunde findet über die e-marke den optimalen Partner für die Installation und Prüfung der Anlage und hat die Sicherheit dass der Elektriker am letzten Stand der Technik ist.